Breisgau Baskets | Saisonende 2017/18
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Saisonende 2017/18

Saisonende 2017/18

Am 24.03.2018 standen die letzten beiden Spiele der Saison auf dem Programm. Dafür mussten die Breisgau Baskets nach Pforzheim reisen. Trotz einiger Krankmeldungen hatte man auf dem Papier eine schlagkräftige Truppe am Start. Somit waren 2 Siege anvisiert. Gegen Pforzheim hatte man diese Saison jedes Spiel gewonnen und gegen den 2. Gegner Ravensburg hatte man noch eine Rechnung offen, die man begleichen wollte.

Da man aufgrund des Rückzugs von mittlerweile 3 Mannschaften, die Saison um eine halbe Spielzeit aufstockte, spielte man gegen die verbliebenen 3 Mannschaft 3x.

 

Pforzheim – Breisgau Baskets

Mit 2 Siegen gegen Pforzheim und dem verletzungsbedingten Ausfalls ihres bisherigen Topscorers gingen die Freiburger entspannt in das Spiel. Vielleicht ein wenig zu entspannt, denn man verschlief die ersten drei Minuten. Erst dann gelang es zu punkten. Dabei hatte Pforzheim schon 7 Zähler auf ihrem Konto.

Der Trainer nahm die erste Auszeit und weckte das Team. Hellwach ging man auf Aufholjagd. Durch einige Fastbreak, oder zu deutsch „Konter“, konnte das Team noch vor Ende des 1. Viertels ausgleichen und sogar bei dem Ertönen der Sirene, die das Ende des 1. Viertels ankündigte, mit 2 Punkten in Führung gehen. (14:16)

Die Taktik schien aufzugehen. Die Breisgauer machten da weiter wo sie aufgehört hatten – sie punkteten und punkteten. Mit einem 2:10 Lauf ging man in die Halbzeitpause zum vorläufigen Stand von 16:26.

Im 3. Viertel mussten die Baskets dem hohen Tempo ein wenig Tribut zollen und man traf nicht mehr so gut wie in den vorangegangenen 2x10Minuten. Der Gegner konnte aber auch nichts dagegensetzen und punktete noch weniger. (4:7)

Das vierte und letzte Viertel ging dann doch noch an Pforzheim mit 15:11. Aber das sollte genügen.

Am Ende stand ein ungefährdetes 35:44 auf der Anzeigetafel. Der 1. Sieg des Tages war eingefahren.

Der 2. Sieg sollte kommen….

 

Breisgau Baskets – Ravensburg

Diesmal ging man von Beginn an ehrgeiziger ans Werk, denn es sollte ein sehr schweres Spiel werden. Ravensburg war für ihre sehr gute Verteidigung bekannt. Und wenn man hinten gut steht läuft es vorne fast von alleine. Aber das wollten die Südbadener verhindern.

Es war zu Beginn ein offener Schlagabtausch. Die Führung wechselte ständig bis nach 5 Minuten. Es kam dann einem vor, als ob man die Batterien aus den Freiburgern nahm. Es wollte nichts mehr gelingen und die Ravensburger hatten beim Stand von 7:8 einen Lauf. Sie warfen und trafen aus jeder erdenklichen Position und das Viertel ging klar mit 7:20 an den Gegner.

Ojee… die Luft war raus, man traf fast nichts mehr. Wie immer das Problem mit der Trefferquote. Aber auch Ravensburg wurde schwächer. Zur Halbzeit ging man mit einem 15:32 in die Kabine.

Die Traineransprache war entsprechend.

Man wollte viel, aber konnte nicht mehr. Das Team bäumte sich nochmal gegen die drohende Niederlage auf – zu spät. Man traf zwar um einiges besser als in den ersten 2 Vierteln, aber Ravensburg war im Abschluss immer ein bisschen stärker und in der Verteidigung unüberwindbar.

Freiburg hatte es zu selten geschafft in die Zone zu kommen um einfache Würfe nehmen zu können. So blieb als Alternative nur Distanzwürfe die zu oft ihr Ziel verfehlten.

Im letzten Viertel war alles entschieden und beide Teams wechselten durch. So waren diese 10 Minuten die ausgeglichensten. Es endete 14:14.

Aber da man alle vorangegangenen Viertel klar verlor stand es zum Schlusspfiff 44:65. Eine recht deutliche Niederlage.

Herzlichen Glückwunsch an Ravensburg zum Gewinn der Meisterschaft in der Landesliga Baden-Württemberg

 

(Autor: Raphael Gebele)